1990

Veranstaltung: Der Stellenwert des Sexuellen im klassischen Athen
Veranstaltung: Die Bildnisse des Sokrates
Sonderausstellung: Sokrates in der griechischen Bildkunst
Sonderausstellung: La Chambre verte – Renata Stih
Veranstaltung: Erwerb „Herakles Lansdowne“
Veranstaltung: Herrscherbild und Imagepflege – Kämpfe in der Antike und Gegenwart
Veranstaltung: Beredete Hände


1) Der Stellenwert des Sexuellen im klassischen Athen

Wann29. Juni 1990
WoAbguss-Sammlung Antiker Plastik Berlin, 14059 Berlin
KategorieVeranstaltung

2) Die Bildnisse des Sokrates

Vortrag in und zur Sokrates-Ausstellung von PD Luca Giuliani (Berlin)

Wann15. Mai 1990
WoAbguss-Sammlung Antiker Plastik Berlin, 14059 Berlin
KategorieVeranstaltung

3) Sokrates in der griechischen Bildkunst

Sonderausstellung im Rahmen des Siemens-Kulturprogramms

Wann6. April 1990 – 15. Juli 1990
WoAbguss-Sammlung Antiker Plastik Berlin, 14059 Berlin
KategorieSonderausstellungen

4) La Chambre verte

Ausstellung von Porträt-Farbfotografien. Durch die gesteuerte Verfremdung des menschlichen Antlitzes entstehen expressive Umformungen von hoher plastischer und malerischer Qualität, die im Betrachter durch die Entpersonalisierung der Dargestellten vielfältige Assoziationsketten auslösen.
Der Titel der Ausstellung „La Chambre verte“ (Das grüne Zimmer), zitiert den gleichnamigen Film von Francois Truffaut, in dem der Regisseur durch eine strukturierte Glasscheibe seine Umwelt beobachtet.

Wann1. März 1990 – 1. April 1990
WoAbguss-Sammlung Antiker Plastik Berlin, 14059 Berlin
KategorieSonderausstellungen

5) Erwerb „Herakles Lansdowne“

Wann22. Februar 1990
WoAbguss-Sammlung Antiker Plastik Berlin, 14059 Berlin
KategorieVeranstaltung

6) Herrscherbild und Imagepflege – Kämpfe in der Antike und Gegenwart

Gespräch im Rahmen des „Schauplatz Museum ´90“ zwischen Herlinde Koelbl und Klaus Stemmer. Porträts wurden in der Antike zunächst nur für Grab- und Ehrenstatuen von Verstorbenen gefertigt – oft viele Jahre nach dem Tode, so dass die Ähnlichkeit nicht sehr groß gewesen sein kann. Man spricht von Phantasie- oder Typenporträts. Die ersten Porträts zu Lebzeiten wurden für Herrscher geschaffen, doch auch ihre Bildnisse entsprachen nicht der Wirklichkeit. Sie sind Kunstprodukte, die sich an ein Zielpublikum richten. Die Angleichung an Götterstatuen oder an dynastische Ansprüche legitimieren. Das so erzeugte Image, den Alltag von Herrschern und anderen Menschen in die Wirklichkeit zu übersetzen, gelingt nicht immer, denn schließlich ist die Sprache der Gesichter und Körper nicht vollständig kontrollierbar. Sie ist unwillkürlich. Herlinde Koelbels Arbeit spürt diesem elementaren Ausdruck nach. Ihre Fotografien nähern sich dem seelischen Ausdruck eines Menschen, dem Kern seiner Persönlichkeit, dem Wesentlichen einer Situation.
Herlinde Koelbl: Geboren 1939, freie Fotografin in München
Klaus Stemmer: Geboren 1942, Akademischer Rat am Archäologischen Institut der Freien Universität, wissenschaftlicher Betreuer der Abguss-Sammlung

Wann17. Januar 1990
WoAbguss-Sammlung Antiker Plastik Berlin, 14059 Berlin
KategorieVeranstaltung

7) Beredete Hände

Kein anderer Teil unserer Körper ist uns so vertraut wie die Hände. Wir können sie sehen, von allen Seiten, auch ohne Spiegel und sie können überall hingelangen. Gerade darum erscheinen sie uns fast als Fremdlinge. Sie berühren uns, sie arbeiten für uns, sie geben uns Ausdruck. So stehen Mimik und Gestik in gespannter Beziehung zueinander – es ist ein Hauptthema der Menschendarstellung in Plastik und Malerei. Diesen Dialog von Gesicht und Händen meinen wir auch dann noch wahrzunehmen, wenn einem Bildnis der Kopf oder die Arme fehlen. Erst wenn beides fehlt, ist der Torso ganz Körper.

Wann16. Januar 1990
WoAbguss-Sammlung Antiker Plastik Berlin, 14059 Berlin
KategorieVeranstaltung